Projektvorstellung Hoffnung Hoch Drei

Mit 14 Jahren hatte ich das erste Mal eine Rasierklinge in der Hand um mir selbst weh zu tun. Da war so viel Schmerz und Traurigkeit in mir, dass ich nicht anders konnte. Jahrelang habe ich das nicht verstanden, warum ich damals so handelte. Heute, einige Jahre später und zwei Aufenthalte in Kliniken und zahlreiche Therapiegespräche, bin ich schlauer, weshalb mein Leben zum Teil so verlaufen ist. Ich durfte verstehen, was Anspannung und Emotionsregulation ist, aber auch Skills kennenlernen und anwenden. Diese Reise ging durch sehr viele Täler und ich bin dankbar, dass Menschen mich durch diese begleitet haben. Ich habe gelernt, dass man in solchen Phasen nicht alleine ist. Für diese vermeintliche Schwäche muss man sich nicht schämen. Auch wenn manche Tage sehr grau und dunkel waren, bin ich dankbar, erstens durchgekommen zu sein, und zweitens heute sagen zu können, dass ich mich kenne, weiß wer ich bin und wo ich mit meinem Leben hinmöchte. Ich möchte Menschen in dunkeln Phasen ermutigen, nicht alleine zu sein und zu begleiten, dass Hilfe möglich ist. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass psychische Erkrankungen nicht mehr stigmatisiert werden. Deshalb habe ich im November 2017 Hoffnung³ gestartet, eine Initiative von sieben Studierenden aus Kassel, denen diese Ziele auch am Herzen liegen. Wir sind auf Instagram und Facebook aktiv und planen in naher Zukunft eine eigene Website, den Verkauf von Merchandise Artikeln sowie in Schulen und Universitäten jungen Menschen psychische Gesundheit nahe zu bringen. Du willst mehr erfahren? Dann schau doch auf unseren Seiten vorbei und teile unsere Beiträge!

Vielen Dank an Uli für die Vorstellung des Projektes, wenn sie nun eurer Interesse geweckt hat, schaut doch mal auf den Seiten bei  Instagram  Facebook vorbei.

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