Routine is Selfcare

One of the most important things I’ve learned in at the daily therapy is keeping a routine helps you a lot to get along with your mental health. That’s why I want to share parts of my daily routine with you.  (German Version below)

Mostly I fall into my deep hole, when I have nothing or way too much to do. This is the point when I crawl into my bed and not come out and surrender. But in daily therapy I had a strict plan what to do every day, I had a routine for the first time in a long time again. I had to be there at 8. am and we started with breakfast every day and then had various therapy groups, which led to a time table. Sure it was an adjustment at first but it gave me safety because I knew what will come next. This kept my anxiety pretty low and helped me to do my tasks. So I prepared myself to keep up with this system after my time there.

I’m trying to organize every day and every week, to have a path to follow on a daily basis. It doesn’t always happens a planned, but that’s normal in life so it is important to keep this in mind and don’t give up. Also it is totally okay to neglect the routine on some days.

To the part of planning: I have a desk underlay with the whole week on it, with compartements of To Do Lists for everyday. At the beginning of the week I sit down and plan what I have to do: Dates to keep up with, events I’m going to and tasks I have to do. Important is for me to set small goals, like cleaning up my room, washing the dishes or buying groceries. So that I can see small achievements when I tick them off. Also I have a normal planner that I can write down things to do in the future weeks, months, etc.

Morning & Evening Routine:
This is something pretty important for me, because I struggle with coming out of bed and start doing things and also I have pretty bad sleep issues. So I made myself a plan that I follow every morning, like a mantra.  I get up, do my bed and open the windows. Then I make myself some tea or matcha latte and some breakfast. After I ate and watched some Youtube Videos, I clean up my desk and check my daily To Do List and add things that need to be done at that day. Then I go to the bathroom, get ready and start doing things.
Same procedure in the evening: I make myself a calming down tea and drink it while watching something calming on the internet or reading articles. For the tea I prefere some ‘good night’-blends and passion flower tea, which friends of mine recommended to me. Because it’s an all natural calming down extract which helps with anxiety and let your muscles and brain relax. I also started adding some drops of CBD oil to my tea, because it also helps calming down and helps to get tired. After my tea I take my daily planner (the brown one in the picture) and write down every thing good what happend that day or what made me happy. It can be the small things like watching a good film, going for a walk or cooking a nice meal. This helps me to reflect on the day and see even in the worst days the good things. Then I make my bed ready, let some fresh air in and spray some good night spray with lavender on my bedding and change into my sleepwear. Last but not least, I take my sleeping meds and turn on some sleeping sounds (from spotify playlist or using the app sleepo). Mostly me body starts calming down with the tea because my brain gets used to the routine and knows what is going to happen next.

This is just a part of the things I do to keep a routine. But it helps me to give my days structure which helps me to not fall into the deepest hole. Do you have also a routine that helps you or do you have any advices to improve it? Leave a comment down below or on the social medias, I’m pretty curious how others handle their day.

Eines der wichtigsten Dinge die ich in der Tagesklinik gelernt habe, ist das eine gute Routine einem hilft mit seinen mentalen Erkrankungen besser zurecht zu kommen. Aus diesem Grund möchte ich hier Teile meiner täglichen Routine mit euch teilen.

Meistens falle ich in mein tiefes Depressions-Loch wenn ich gar nichts oder viel zu viel zu tun habe. Dann ist der Punkt gekommen, an dem ich mich unter meiner Decke verkrieche und aufgebe. Doch in der Tagesklinik gab es einen festen Plan, was jeden Tag zu machen ist. Dadurch hatte ich seit langer Zeit eine Routine.  Ich musste jeden Tag um 8 dort sein und dann gab es gemeinsames Frühstück, danach gingen wir in die verschiedenen Therapiegruppen welche nach einem Art Stundenplan festgelegt waren. Natürlich war es zu erst eine ziemliche Umstellung, doch es gab mir Sicherheit in dem ich wusste was alles an dem Tag passieren würde. Dieser Ablauf reduzierte meine Angst extrem, was mir sehr half durch den Tag zu kommen. Deshalb entschied ich mich dieses System beizubehalten in meiner Zeit danach.

Ich versuche jeden Tag und jede Woche zu organisieren, damit ich täglich einem Plan folgen kann. Natürlich läuft nicht immer alles wie geplant, aber das ist ja etwas ganz normales im Leben. Deshalb ist es wichtig immer dran zu bleiben und nicht aufzugeben. Aber es ist auch okay an manchen Tagen die Routine mal schleifen zu lassen.
Zur Planung meiner Tage/Woche:
Ich habe mir eine Tischunterlage zugelegt auf der die gesamte Woche abgebildet ist, mit täglichen To-Do-List Spalten. Am Anfang der Woche setze ich mich hin und plane dann die kommenden 7 Tage: anstehende Termine, Veranstaltungen zu denen ich gehe und Aufgaben, die ich zu tun habe. Für mich ist es wichtig mir kleine Ziele zu setzen wie beispielsweise aufzuräumen, abzuwaschen oder Lebensmittel einzukaufen. Dadurch kann ich auch kleine Erfolge besser wahrnehmen und für mich feiern, wenn ich sie von der Liste streiche. Nebenher habe ich noch einen normalen Planer, in dem kommende Termine in den nächsten Wochen oder Monate eintrage.

Morgen- & Abendroutine:
Dies ist einer der wichtigsten Punkte für mich, da ich starke Probleme habe aus dem Bett zu kommen und anzufangen Dinge zu erledigen. Ebenso habe ich starke Schlafprobleme, weshalb eine gesunde Schlafhygiene das A&O für mich ist. Deshalb habe ich mir diesen Plan gemacht den ich jeden Tag befolge, wie eine Art Mantra. Nach dem Aufstehen mache ich mein Bett und lüfte durch. Dann mache ich mir einen Tee oder Matcha Latte zusammen mit meinem Frühstück. Nachdem ich in Ruhe gegessen habe und Videos bei Youtube geschaut habe, räume ich meinen Schreibtisch auf und checke meine To Do Liste für den Tag. Ab und zu ergänze ich noch Dinge, die sich spontan ergeben haben. Dann gehe ich ins Bad, mache mich fertig und fange an meine Aufgaben zu erledigen.
Den selben Ablauf gibt es auch am Abend: Ich mache mir zu erst einen beruhigenden Tee, während ich irgendwas im Internet schaue oder Artikel lese. Für meinen Abend-Tee bevorzuge ich ‘Gute Nacht’-Mischungen oder Passionblumen Tee, den Freunde mir empfohlen haben. Denn Passionsblume beruhigt den Körper und reduziert Ängste auf natürliche Form. Ebenso füge ich seit einer Weile ein paar Tropfen CBD-Öl zu meinem Tee hinzu um mir beim Einschlafen zu helfen. Nach meinem Tee Ritual nehme ich meinen kleinen braunen Tageskalender und schreibe alles Gute an dem Tag oder was mich glücklich gemacht hat auf. Es können die kleinen Dinge sein, wie einen guten Film gesehen zu haben, einen Spaziergang gemacht haben oder ein leckeres Essen gekocht zuhaben. Dies hilft mir so sehr über den Tag noch einmal zu reflektieren und auch das positive an schlechten Tagen zu sehen. Denn dadurch ist kein Tag ein absoluter Scheißtag.  Danach mache ich mein Bett, lüfte noch einmal durch und sprühe mein Gute-Nacht-Spray mit Lavendel auf mein Bettzeug und ziehe meine Schlafsachen an. Zum Schluss nehme ich meine Schlafmedikamente und höre Einschlafmusik (entweder Spotify Playlisten oder ich benutze die App Sleepo). Meistens fängt mein Körper schon beim Tee an runterzufahren, da mein Gehirn sich an die Routine gewöhnt und weiß was als nächstes kommt.

Das waren nur Auszüge aus meiner Routine, aber es hilft mir meinem Tag eine Struktur zu geben und nicht in das tiefste Loch zu fallen. Habt ihr auch eine Routine oder Verbesserungsvorschläge oder Tipps? Schreibt sie mir doch in die Kommentare oder über die sozialen Medien, denn ich bin immer ganz neugierig wie Andere ihren Tag händeln.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.