My Story – Sammy

Starting this story feature with my own personal story. I’m struggeling with Depression, Borderline and Anxiety since I was little.
 
I was always a shy kid who doesn’t want to communicate with others. I wanted to be by myself all the time and have my own personal space. My parents always thought that my quick mood changes and the social phobia was just a part of my nature. But now looking back these are definetly symptoms of BPD. Because of this behaviour I wasn’t pretty popular at school and got bullied all the way up to the senior classes. This took a big a part of my self-ensteem and pushed my anxiety to the limit.

When I was 14 years old my dad died in a car accident. This was the time my depression started and got pretty worse. I felt down a huge hole and isolated myself completely. At that time my borderline took over everything, I felt so lost and everything seemed hopeless. During that time I went to a few psychotherapist, but nothing really worked. Then I found a partner, who have been a huge part of my life for six years. But the relationship made my mental issues even worse. I felt insecure and unstable to be on my own.

Almost three years ago I made the best decision of my life – I made something important for myself. I took an internship in Dortmund, a city I’ve never been to in my absolute dream job. I moved to this town without knowing anyone, completely on my own. Because it was the best chance I’ve ever gotten and I made it. The first month was the hardest time, but I got along. I’ve been myself, I started as the person I am. I found friends and got independent. This experience gave me so much engery and I was for the first time ever proud of myself.
After this time I’ve knew I have to change a lot to feel better. Because I’m able to be on my own and I’m good the way I am. I broke up with my ex-partner and moved away from home after the six months in Dortmund. I came to Leipzig, another town – another new start. And this was the total start of the new me.

Now two years later, I’m still suffering from my diseases but I feel better. I surrounded myself with kind and empowering friends, I share a flat with my best friend, I have pets and a loving and supportive partner by my side.
Sure the last part sounds like a happy ending, but it isn’t. I’ve been struggeling more than ever in the last year. I have break-downs every week, my mood changes are hell and I was in a day clinic for two months. But I found my way to fight for a better life, even with all these struggles. Because I want to! I learned a lot about my mental health in this time and also I’ve learned that I’m not alone. Especially through my friends and the open communication about my state. Mental Health Issues aren’t a taboo in 2018. We need to talk about it, because nobody is alone with it. So I write open about my struggles on Instagram and became such an overwhelming postive feedback that I decided to spread awareness more by founding this platform. As a help for everyone, who wants to read it, share their story or their advices.

Thanks for reading! Stay tuned for more stories from other Mental Health Warriors!
 

Ich starte dieses Story-Feature mit meier eigenen Geschichte. Ich selbst habe eine Borderline Persöhnlichkeitsstörung sowie Depressionen und eine Angststörung.

Ich war immer ein schüchternes Kind, was nicht viel mit Anderen geredet hat. Ich wollte meist alleine sein und meine Ruhe haben. Meine Eltern dachten immer es liege in meiner Natur schnelle Stimmungsschwankungen zu haben und Menschen zu meiden. Jedoch kann ich nun rückblickend sagen, dass dies definitv Symptome meiner Borderline Erkrankung waren. Wegen genau diesem Verhalten war ich wirklich kein beliebtes Kind, ich wurde die gesamte Schulzeit über von anderen gemobbt, was mir einen großen Teil meines Selbstbewusstseins nahm. Ebenfalls begünstigte dies meine Angststörung.

Als ich 14 starb dann mein Papa bei einem Autounfall. Dadurch startete meine Depression und kam zu einem absoluten Tiefpunkt. Ich fiel in ein tiefes Loch und isolierte mich komplett. Ich fühlte mich verloren und alles erschien mir hoffnungslos. Während dieser Zeit besuchte ich verschiedene Therapeuten. Jedoch funktionierte für mich keine der Therapien. Während diesem Zeitraum fand ich einen Partner, der für die folgenden sechs Jahre ein wichtiger und großer Teil meines Lebens wurde. Doch diese Beziehung verschlechterte meinen mentalen Zustand extrem. Ich fühlte mich unsicher mit mir selbst und hatte das Gefühl nicht auf eigenen Beinen stehen zu können.

Vor fast drei Jahren traf ich dann die beste Entscheidung meines Lebens – Ich tat etwas wichtiges für mich selbst. Ich begann ein Praktikum in Dortmund, einer Stadt in der ich noch nie zu vor war und nahm einen Platz in meinem absoluten Traumberuf an. Ich zog in diese unbekannte Stadt ohne dort jemanden zu kennen. ich war komplett auf mich alleine gestellt. Ich zog es durch, weil dies die beste Chance meines Lebens war. Der erste Monat war der schwerste von allen, doch ich hielt durch. Ich war ich selbst, dort begann ich neu als die Person, die ich wirklich war. Ich fand Freunde und wurde unabhängiger. Diese Erfahrung gab mir so viel Kraft und Selbstbewusstsein. Ich war zum ersten Mal in meinem Leben stolz auf mich.

Nach dieser Zeit wusste ich, dass ich einiges ändern musste um glücklich zu werden. Ich realisierte, dass ich in der Lage war unabhängig und auf mich Selbst gestellt zu sein. Und ich bin gut, so wie ich bin. Ich trennte mich von meinem damaligen Partner und zog Zuhause aus, nachdem ich aus Dortmund wieder kam. Mein nächstes Ziel war Leipzig, ein weiterer Neustart. Und an diesem Punkt begann mein neues Ich. 

Nun, zwei Jahre später leide ich immer noch an meinen Erkrankungen, aber ich fühle mich besser. Ich bin umgeben von gutherzigen und motivierenden Freunden, ich wohne mit meiner besten Freundin zusammen, ich habe Haustiere und einen liebenden & unterstützenden Partner an meiner Seite.
Natürlich klingt der letzte Absatz nach einem Happy-End, aber das ist es nicht. Ich kämpfe mehr mit meinen Krankheiten denn je. Ich habe wöchentlich Zusammenbrüche, schreckliche Stimmungsschwankungen und war für zwei Monate in einer Tagesklinik. Aber ich kämpfe für mein besseres Leben, trotz all dieser Probleme. Weil ich es unbedingt möchte! Während dieser Zeit habe ich viel über meine mentale Gesundheit gelernt & ich habe gelernt das ich damit nicht alleine bin. Besonders meine Freunde waren & sind mir dabei eine große Hilfe. Das wichtigste ist die offene Kommunikation über diese Anliegen. Mentale Erkrankungen sollten im Jahr 2018 kein Tabu-Thema mehr sein. Wir sollten darüber reden, denn niemand ist alleine damit. Deshalb schreibe ich auf meinem Instagram Profil öffentlich seit Anfang 2017 über meine Erkrankungen und mein Leben damit. Daraufhin bekam ich so ein positives und ermutigendes Feedback, dass ich entschlossen habe die Aufklärung voran zu treiben durch die Gründung dieser Plattform. Als Hilfestellung für jeden, der es lesen möchte, jeden der seine Story teilen möchte und jeden der seine Ratschläge teilen möchte.

Danke für’s lesen! Bleibt dran um mehr Stories von Mental Health Warriorn zu lesen!

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